GIM — Alpines Museum

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Gruppe Geigenbauer (Entstanden ist das Haus des Geigenbauers)

Gruppe SchreinerIn

Grupper Weber

GIM — Generationen im Museum

Menschen aus verschiedenen Generationen und Lebenswelten treffen sich im Museum. An GiM-Anlässen kommen sie miteinander ins Gespräch und lernen fremde Sichtweisen kennen. So eröffnen sich ganz neue Perspektiven.

Mehr zum GIM — Generationen im Museum gibt es hier.

04.12.2019 — Besuch im Alpinen Museum Bern

Die Kinder von KidsWest sind erfahren punkto GiM! Sie hatten bereits mehrmals die Gelegenheit bei GiM mitzumachen, sie kennen das Feinste vom Feinen und die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Was tun, um diese Kinder erneut für GiM hinter dem Kamin hervorzulocken? Nun, das GiM vom 4. Dezember im Alpinen Museum war ein GiM der speziellen Art. Es ging nicht um das Miteinander von verschiedenen Generationen, es ging um das Miteinander von verschiedenen Lebenswelten, der im Museum präsentierten schweizerischen und denjenigen (Plural) aus denen die Kinder ursprünglich kommen. Die aktuelle Ausstellung stellt handwerkliche Berufe aus den Schweizer Alpen vor, welche aber – und hier setzte die Vermittelerin an – ebenso in anderen Ländern und anderen Regionen der Welt zu Hause sind. Nachdem die Vermittlerin anhand von spezifischen Objekten die verschiedenen Berufe benannt und vorgestellt hatte, wurden die Kinder in sechs Gruppen aufgeteilt und die Gruppen zu den Berufen Schreiner, Käser, Geigenbauer, Weber, Skibauer und Schumacher zugeordnet. Die Aufgabe jeder Gruppe war es, ein Objekt für den jeweiligen Beruf zu erfinden, einen Gegenstand, den es so noch nicht gibt. Für die einzelnen Gruppen galt es nun, sich innert 20 Minuten auf einen zu erfindenden Gegenstand zu einigen, davon ein Modell mit dem zur Verfügung gestellten Bastelmaterial zu realisieren und dieses anschliessend allen Anwesenden zu präsentieren. Die Gruppen wurden so zusammengestellt, dass Kinder gemeinsam die Aufgabe lösen mussten, die nicht die gleiche Sprache sprechen und die sich nicht unbedingt gut kennen (die Kinder stammen aus Eritrea, Kosovo, Indien, Somalia, Syrien und Irak, sie sind zwischen 6 und 16 Jahren alt).

Die zum Schluss präsentierten Objekt haben uns verblüfft, die erfundenen Gegenstände waren schlichtweg wunderbar!

InitiantInnen

Luzia Carlen van den Hoek / Vermittlung / Veranstaltungen, Alpines Museum der Schweiz

Simon Bretscher / Atelier Kidswest

Beatrix Boillat / GiM-erin Bern